Life Balance

Bewusst ausruhen – aber wie? Mit diesen 5 Tipps entschleunigst du deine Gedanken im Nu

Für viele ist es eine wahre Kunst bewusst auszuruhen. Den Kopf voll mit Gedanken fällt es vielen von uns sehr schwer, das Gedanken Karussell anzuhalten, um zur Ruhe zu finden. Die Folge: zu wenig Schlaf und ein sehr klappriges Nervenkostüm. Gott sei Dank hatte ich hiermit noch nicht Probleme. Hierfür bin ich so unglaublich dankbar, da ich es liebe! zu schlafen und die Welt draußen Welt sein zu lassen. Umso schöner finde ich es, euch an meinen Methoden teilhaben zu lassen. Vielleicht helfen sie dem ein- oder anderen ja dabei, die Gedanken einmal auf die stille Treppe zu setzen. 🙂

http://christinadueholm.dk/page/11/
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5 Tipps, die dich besser schlafen lassen

Kaum neigt sich der Tag dem Ende zu, merkst du, wie sehr sich dein Körper nach Ruhe und Schlaf sehnt. Schon das Mittagstief erinnert an die Besteigung des Mount Everest? Und egal, wie viel Kaffee du konsumierst, nichts will helfen. Warum? Weil dein Körper dich dazu zwingt, dass seine Bedürfnisse nach Schlaf und Ruhe erfüllt werden – ganz egal welche wichtigen Meetings an dem Tag noch auf dich warten. Ich empfinde diese Eigenschaft des Körpers als eine große Gabe. Wir Menschen sind Arbeitstiere und vergessen des Öfteren auf unseren Körper zu hören und eine Pause einzulegen. Wir haben ein Ziel vor Augen und wollen es erreichen – manchmal auch um jeden Preis. Unser Körper hingegen sieht es als seine Aufgabe an, uns den bestmöglichen Ort zum Verweilen an die Hand zu geben. Und tataaaaa, da ist er, der Konflikt unseres Lebens. Die wahre Kunst besteht darin, deine Ziele vor Augen zu haben und ambitioniert an ihnen zu arbeiten – ohne deinen Geist und deinen Körper zu vergessen. Damit dir das besser gelingt habe ich einmal meine 5 besten Tipps für ein bewusstes Ausruhen zusammengeschrieben und hoffe sehr, dass sie euch weiterhelfen. WICHTIG: In Köln sagt man, „Jede Jeck is anders“ und genau so ist es auch bei diesem Thema. Meine Tipps mögen dem ein oder anderen helfen – oder auch nicht.

Tipp 1: Tue aktiv etwas, um runterzukommen

Manch einer liest, der andere schaut seine Lieblings-Sendung, der Dritte entspannt beim Blumengießen – was ich in der Tat auch nur empfehlen kann. Wichtig ist, dass du dir eine Routine schaffst, um in deinem Kopf Ruhe zu schaffen. Besonders erfolgreich sind Maßnahmen bei denen du dich ausschließlich auf eine Sache konzentrierst. Schaust du beispielsweise eine Serie, solltest du nebenbei nicht noch mit dem Smartphone hantieren.

Tipp 2: Last deinen Körper aus

Nur weil wir abends mental völlig fertig nach hause kommen, bedeutet das noch lange nicht, dass unser Körper bereit ist zu schlafen. Oft tut es unserem Mind und unserem Körper unglaublich gut abends nochmal eine Runde joggen oder spazieren zu gehen. Nicht umsonst habe ich mich für die Abendrunde mit unserem Hund entschieden.

Tipp 3: Höre auf deinen Bio Rhythmus 

Jeder hat einen ganz eigenen Bio Rhythmus. Dass dem so ist habe ich bei meinem Freund gesehen. Da die Kategorisierung der Lerche und der Eule bereits etwas überholt ist, gibt es mittlerweile eine Zuordnung zu 5 verschiedenen Menschen bzw. Tiergruppen. Hier verlinke ich euch einmal einen Artikel, in dem ihr nachschauen könnt, welches Schlaf-Tier ihr so seid. 🙂 Mein Freund ist eindeutig ein Löwe. Immer sein Ziel vor Augen kann er es morgens (für mich nachts) gar nicht erwarten loszulegen. Ich hingehen zähle zu der Kategorie Bär. Ich liebe es zu schlafen und kann mich während des Schlafes zu 100 Prozent regenerieren. Hier ist es wichtig, nicht gegen seine Natur anzukämpfen. Da es leider noch nicht Gang und Gebe ist, dass man sich auf der Arbeit mittags einen kleinen Power Nap gönnt, solltest du darauf achten, nicht zu spät ins Bett zu gehen – vorausgesetzt du gehörst zu meiner Kategorie.

Tipp 4: Optimiere deine Schlafhygiene

Haare bürsten, Zähne putzen, Haut eincremen, Schlafanzug an, Lüften. Hierbei handelt es sich um meine Schlafhygiene. Auch hier hat vermutlich jeder seine ganze eigene. Mir ist es sehr wichtig, dass ich mich in meiner Haut (wortwörtlich) wohl fühle. Mit dreckigen Füßen finde ich keinen Schlaf – komisch oder? Einige Dinge dürften aber auch bei jedem zu einem gesunden Schlaf beitragen. Es sollte in deinem Schlafzimmer möglich dunkel sein. Außerdem sollte es möglichst wenig Geräusche geben. Du solltest beim Schlafen Kleidung tragen, die dich weder frieren noch schwitzen lässt. Und für mich das aller Wichtigste: frische Luft!

Tipp 5: Autogenes Training

Wenn auch kein Sport, kein Lesen und keine Musik helfen, ist es Zeit für Autogenes Training. Autogenes Training ein auf Autosuggestion basierendes Entspannungsverfahren. Da ich denke, dass Autogenes Training zu komplex ist, um es hier in einem Zweizeiler zu erklären, würde ich dich bitten, dich hierfür an einen Experten zu wenden. Fest steht: Mir hat es eine ganze Weile geholfen, mich von den Problemen und Sorgen des Alltags zu distanzieren und zu akzeptieren, dass du nachts eh nichts mehr an diesen Problemstellungen ändern wirst.

Und jetzt wünsche ich euch erstmal einen gesunden Schlaf und ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn ihr in einem Kommentar schreibt, ob euch meine Tipps etwas geholfen haben. <3

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